Kategorie Archiv:Lohen der See

Dies ist die Geschichte der Lohen der See, einer Reihe wagemutiger Abenteurer, die sich im fernen Midgard aufgemacht haben, große Abenteuer zu erleben, verborgene Geheimnisse zu lüften und zu Ruhm und Reichtum zu gelangen.

Die Protagonisten dieser Gruppe sind in in den meisten Ländern Midgards noch größtenteils unbekannt und sollen darum hier genannt werden. Es sind dies:

Asbirg und Arndis Wiarsdottir, waelische Seefahrerinnen
Yannis Naftis, Proviantmeister eines chryseischen Schiffes
Kareem bin Hamil bin Kadir bin Yassin, ein Dufthändler aus Orsamanca in Moro
Serai ap Rhyffed, eine exotische Barbarin aus dem Osten von Clanngadarn
Vojin Zamor, ein moravischer Reisender

Die Spieler

Die Gruppe traf sich in Buchloe, Bayern in Deutschland. Dazu gehörten 6 SpielerInnen und ein Spielleiter. Die Gruppenmitglieder waren schon mit dem Midgard-System vertraut. Wir spielten die 5. Edition (M5).

Prolog

Spätes Frühjahr des Jahres 2428: Ostküste von Vesternesse:

Im Frühjahr des Jahres 2428 nach der Landung Gilgalars auf Tanit (kurz: nL) kam es dazu, dass sich eine illustre Gemeinschaft aus den unterschiedlichsten Gründen an Bord eines chryseischen Handelsschiffes zusammen fand. Es waren dies: zwei hünenhafte waelische Seefahrerinnen, ein Chryseier, der als Proviantmeister zur See gefahren war, ein braungebrannter lidralischer Scharide, der mit Düften handelte, eine exotische Barbarin aus dem Osten von Clanngadarn, sowie ein moravischer Reisender, der nach Schamanenart gekleidet war.

Das Handelsschiff, auf dem sie gen Süden unterwegs waren, hieß „Küstenbrasse“ und gehörte dem gutgelaunten chryseisch-lidralischen Kapitän Georgios Calamaro. Begonnen hatte das Schiff seine Fahrt dieses Frühjahr im moravischen Hafen von Geltin. Von dort war es in einem Konvoi valianischer Schiffe gefahren, die das große Candranor und von dort die Ostküste des großen Kontinents Vesternesse ansteuerten. An der Küste Vesternesses dann, war Calamaro immer weiter nach Süden gesegelt. Dabei hatte er zuerst ganz im Norden den twyneddischen Hafen Dungawry angesteuert, war von dort Richtung Alba gesegelt, wobei ein Sturm das Schiff über den kalten Jokulsund gen Osten bis in den waelischen Hafen Dalgdröm getrieben hatte. Von dort hatte Georgios Calamaro seine Küstenbrasse aber wieder auf Kurs gebracht und das albische Haelgarde angesteuert. Nach einigen notwendigen Reparaturen war das Schiff dann an der albischen Küste entlang gesegelt, hatte im albischen Elrodstor Station gemacht und war schließlich im chryseischen Hafen von Ikonium gelandet. Von dort nahm der Kapitän nach kurzem Aufenthalt Kurs auf die Metropole Kroisos im Süden von Chryseia.

Es würde sich bald zeigen, dass die genannten Personen durch den Verlauf der Geschichte gezwungen waren, eine Schicksalsgemeinschaft zu bilden, um gemeinsam ein persönliches Übel aus der Welt zu schaffen.

An diesem Frühlingstag des Jahres 2428 machte das Handelsschiff „Küstenbrasse“ jedenfalls gute Fahrt und das Wetter war sehr angenehm sonnig mit einer kühlenden Brise, die eine Note von Lavendel vom Festland hinüberwehte.

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