Kapitel 1: Der Weg nach Norden

Die Abenteurer Alyssa Antaro, Letos von Argyra und Athanasios der Seefahrer begeben sich von den Küstenstaaten aus nach Norden. Alyssa wird dabei von ihrem alten Kindheitsfreund Antonio Valeroso begleitet, den jedoch ein dunkles Geheimnis umgibt. Auf ihrer Reise gelangen die Abenteurer immer weiter gen Norden, bis sie nördlich der erainnischen Lareidh-Hochebene einen Paß überqueren und das Land Ywerdonn betreten, wo sie in einer Schlacht zwischen twyneddischen Stämmen kämpfen. Einige von ihnen ereilt auf diesem Wege der Tod. Die übrigen treffen an der Westküste Ywerdonns neue Gefährten.

Diese Kampagne ist abgeschlossen.

Der Purpurne Turm

An Bord des erainnischen Küstenseglers „Lolair Muiran“ (Adler der See) fahren die Abenteurer Alyssa, Athanasios, Letos und Antonio gen Erainn. Ihr Ziel ist der Hafen von Deasciath. Es ist der 4. in der 1. Trideade im Feenmond (Sommer). Doch auf hoher See geben sich die erainnischen Seeleute als Piraten zu erkennen und fordern die Abenteurer auf, sich zu ergeben. Eine grausige Zukunft als Sklaven steht den vier Abenteurern bevor, daher wehren sie sich mit allen ihren Möglichkeiten gegen die Übermacht. Insbesondere Antonio, der in Wahrheit der Todeswirker Darios ist, ruft einen Dämon zu Hilfe, dass er ihnen im Kampf beistehen möge. Der Feuerdämon erscheint und überzieht das leicht brennbare Schiff zum Schrecken aller mit einem Flammenteppich. Während die Piraten über Bord springen und das rettende Ufer am Horizont zu erreichen versuchen, scheinen die Abenteurer verloren. Nur Athanasios kann schwimmen! Er versucht im Überlebenskampf sein Möglichstes, aber es gelingt ihm nur, Alyssa und Letos zu retten. Der vermeindliche Antonio versinkt in den Fluten. Kurz bevor er das Bewusstsein verliert, betet Darios – vielleicht zum ersten Mal – zu den Göttern. Und er wird erhört. Der valianische Kriegsgott Laran hört sein Flehen und sendet einen Weißen Wal, der ihn verschluckt und durch Raum und Zeit hindurch in Valians Hauptstadt Candranor an Land geschwemmt wird. In seinem Bauch finden Fischer den unversehrten Darios – nun in reinweiße Kleider gehüllt.

Der weiße Hexer Darios, dessen Mentor von nun an NÛN/IMMABÔ, ein hoher Wennofer Larans, ist, wird durch den Hochtempel des Laran in Candranor gesalbt, denn die Priester hatten sein Erscheinen in einer Prophezeihung angedeutet bekommen. Dann wird er in höchster Eile an Bord eines valianischen Kriegsschiffs zurück nach Vesternesse gebracht, um seine göttliche Aufgabe zu erfüllen – welche auch immer das sei. Gerade rechtzeitig, um nur gut eine Tagesreise hinter den Abenteurern Athanasios und Alyssa hinterher zu sein.

Während Darios auf der Spur der anderen drei Abenteurern folgt, haben sich diese in der Nähe von Deasciath an Land gerettet. In der Stadt treffen sie auf Sean ay Caoral, einen erfahrenen Waldläufer, der dort auf Letos gewartet hatte, um diesen zu seinem Herrn und Freund, dem Magier vom Purpurnen Turm, zu bringen. Nach einer Reise durch die Marschen von Deasciath und das erainnische Seenland gelangen die Abenteurer tatsächlich zum Purpurnen Turm und Letos stellt sich der Prüfung durch den Meister. Doch dieser schickt ihn weg. „Möge er doch erst einmal die Zweige der Macht und des Wissens meistern.“

Unverzagt macht sich Letos mit seinen neuen Freunden wieder auf den Weg, Erfahrungen zu sammeln und die durch den Meisterzauberer genannten Zauberdisziplinen zu erlernen…

Reise nach Argyra

Wir schreiben Criochdag (13.) in der 2. Trideade des Schlangenmondes. Die Kaufmannstochter Alyssa Loretta Emilia Antaro schifft sich in ihrer Heimatstadt Parduna auf der Dreimast-Karacke Estrella D’Oro ein, die mit Ziel Argyra ausläuft. Ihr Ziel ist vorerst Cuanscadan, der Hafen der Heringe, in Erainn. Dort vermutet sie den berühmten Fechtmeister Aiolos von Mylias, der in Vesternesse auf der Suche nach einem Kleinod ist. Alyssa möchte sich bei ihm in die Lehre begeben. An Bord trifft sie mit Antonio Valeroso zusammen, ihrer Jugendbekanntschaft aus einer befreundeten Kaufmannsfamilie. Der chryseische Seemann Athanasios hingegen hat als Matrose angeheuert, um sich seine Überfahrt nach Argyra zu verdienen. Dort möchte er das Erbe seines Ziehvaters Kosmas annehmen.

Nach zwei Tagen steuert die Estrella D’Oro die chryseische Felseninsel Paraos an, wo die Mannschaft verdorbene Wasservorräte ersetzen möchte. Alyssa, Antonio und Athanasios begleiten die Matrosen und sehen sich mit einem Zyklopen konfrontiert, der den Abenteurern wütend Felsbrocken hinterherschmeißt. Bei der Flucht von der Insel wird der Schiffskoch Marmolejo schwer verletzt. Nur den Abenteurern ist es zu verdanken, dass er es überhaupt zurück an Bord schafft. Der Rest der Reise verläuft ereignislos und nach weiteren zwei Tagen auf See erreicht die Estrella schließlich am Triudag (3.) in der 1. Trideade im Feenmond den Hafen von Argyra.

In Argyra soll Alyssa dem reichen Fernhändler Ephos Trychas ein Paket von ihrem Vater überbringen. In der Herberge Zum Tanzenden Faun (dessen Besitzer der ältere Bruder des Matrosen Paramonos von der Estrella ist) kehren Alyssa und Antonio ein. Während Alyssa in ihrem Zimmer das Paket genauer untersucht, erscheint die Stadtwache. Man verlangt Eintritt in die Gemächer! Alyssa wirft einen Blick in das Paket: ein abgeschlagener Kopf! Bald klopft die Wache an Alyssas Zimmertür. Doch im letzten Moment winkt ihr Antonio, der vor ihrem Fenster steht, und sie kann durch das Fenster fliehen. Gemeinsam begeben sie sich zum Anwesen des Fernhändlers und geben das Paket beim Pförtner ab. Dann machen sie noch einen Blitzbesuch im Heilerhaus, um den Schiffskoch Marmolejo zu besuchen und begeben sich bei Einbruch der Dunkelheit zu den Kais, um aus der Stadt zu verschwinden.

Währenddessen lässt sich Athanasios in der Kapitäns- und Schiffsbauergilde von Argyra das Erbe seines Pflegevaters und Lehrers Kosmas aushändigen: eine Bleiglasflasche, einen rostigen Säbel, einen Packen Liebesbriefe von mehreren Frauen rund um das Meer der Fünf Winde und schließlich ein Stück Holzplanke mit der kaum lesbaren Aufschrift „Ventura“. Er trifft im Hafen wieder auf die neugewonnenen Gefährten und sieht sich mit ihnen nach einer Schiffspassage nach Erainn um. Sie werden fündig und gehen an Bord des kleinen erainnischen Seglers „Lolair Muiran“ (Adler der See).

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