Autor Archiv:Nomo Sikeron

Bjarnfinnur: die Erfüllung des Schwurs

Wie Bjarnfinnur diese Episode erlebte:

OK. Diese Wegelagerer hätten wir also hinter uns gelassen. Ich denke nicht das sie so bald Lust haben uns noch mal zu begegnen. Und nun lasst uns einfach diese Rüstung zurück bringen. Das Ziel muss ganz nah sein. Für die Nacht nehmen wir noch ein wenig Deckung falls unsere Freunde doch noch kommen. Ich nehme die erste Wache…
Was für eine beschissene Nacht. Es ist kalt. Viel zu kalt für Spätsommer.
Als Andrej uns am nächsten Morgen weckt ist es noch kälter, die Sonne ist nur noch ein kleiner roter Punkt. Ich kann mir noch keine Reim darauf machen aber hier ist wieder mal Magie am Werke und diesmal ist es nicht nur ein Drache der ein neues Revier sucht…
Oh nein da brennt ein ganzer Berg.. Ich wünschte mir das das nur eine Gasblase ist die sich entzündet hat
Was soll’s ich dränge meine Gefährten schnell weiter zu gehen Antworten werden wir nur bei den Zwergen finden.
Direkt vor uns ein Eisfeld möglicherweise ein Gletscher. Aber was machen denn die vielen Krähen hier und warum ist hier überall Nebel… Schon wieder Magie? Egal. Das ist unser Weg für ein Herumgehen ist es zu spät.
Das ist heute echt nicht unser Glückstag. Ich sollte mir wirklich mal zeigen lassen wie man sich im Eis bewegt. So viele Fehltritte direkt nacheinander… Alver ist ziemlich angeschlagen. Wir müssen unbedingt eine Siedlung oder wenigstens eine Hütte finden.

Die beiden Zwerge die in der Almhütte leben sind ein Quell der Freude. Der eine herzlich und aufgeschlossen der andere mürrisch und stur am ende aber ein guter Kerl. Wir können die beiden überzeugen ihre Tiere schon jetzt ins Tal zu treiben weil es immer kälter werden wird. Und so bekommt Alver eine einigermaßen komfortable Tour zur nächsten Siedlung.
Im Tal angekommen nehmen wir Quartier in dem Wirtshaus das uns unsere neuen Freunde empfohlen haben. Der Wirt hat ein zerbrochenes Schwert über dem Tresen… von dem heißt es es könne nicht neu geschmiedet werden… Ich bin mir aber sicher die Zwerge müssten das können… Das ist die Gelegenheit den neuen Zauber noch einmal auszuprobieren. Den Topf mit dem Drachenfeuer konnten wir ja glücklicherweise bis hier her bringen und wer weiß…
Der Wirt ist ein Idiot. Er lässt mich ein Probestück machen 🙁 Ich werde ihn beeindrucken.
Das Probestück gelingt und er vertraut mir sein Schwert an und auch das kann ich mit dem Schmiedeband zusammenfügen.
Ich glaube ich habe uns einen neuen Freund und eine kleine Legende erschaffen.
Das Festgelage ist wieder typisch für Zwerge. Warum werden hier alle so reserviert wenn ich mich nach Verwandten von Borulin Torkinsglanz erkundige?
Als ich am nächsten Morgen den Wirt noch einmal nach Borulin Torkinsglanz frage wechselt er schnell das Thema. Also machen wir uns auf zur Stadt und suchen dort bei den lokalen Behörden.
Na toll. Jetzt stehen wir hier wollen den letzten Willen eines Zwerges aus dieser Stadt erfüllen und diese Starrköpfe lassen uns nicht rein. Ah da sind ja ein paar bekannte Gesichter. Toll das auch sie es von Saragin bis hier hin geschafft haben. Wenigstens Sie wollen uns helfen. Mal sehen was sie erreichen können. Wir ziehen uns erst mal wieder ins Gasthaus zurück

Oh der König bittet uns zu sich. Entweder wir sind komplett im Arsch oder Borulin Torkinsglanz war eine ganz große Nummer hier… Wenn der König ruft geht man besser mit.
Der Weg war angenehm. Wir durften unsere Waffen abgeben und haben eine Rundfahrt zu allen technischen Highlights erhalten. Wir sollen beeindruckt sein.
Oh der Souverän dieses Reiches macht uns für den brennenden Berg verantwortlich. Wir sollen das wieder in Ordnung bringen. Am liebsten würde ich ihm sagen was ich von ihm halte aber wir könnten die Möglichkeit erhalten unseren Schwur zu erfüllen und endlich diese Rüstung wieder an den rechtmäßigen Eigentümer zu übergeben. Also erklären wir uns bereit zu tun worum er uns bittet. Wir dürfen uns ausrüsten und erhalten alle Unterstützung die man uns geben kann. Immerhin!
Der Nachfahre vom Borulin Torkinsglanz lebt direkt am Berg in seiner Mine. Es gibt einen Wölundpriester der, seit ewigen Zeiten, direkt am Berg lebt.
Na gut. Wir versuchen mit einem Löschwagen der Feuerwehr zu den Flammen zu gelangen. Vorher machen wir noch einen Abstecher zu dem Empfänger der Rüstung und dem Einsiedler.
Der Erbe entpuppt sich als Thaumaturg. Ein Alter Zwerg dem Tode nahe. Wir erfüllen ihm seinen letzten Wunsch und bringen ihn zum sterben zu seinem Hort. Dort erfüllt sich unser Schwur. Der Geist von Borulin Torkinsglanz nimmt Abschied von uns und verschwindet mit seinem Erben. Doch bevor sie endgültig gehen überlassen die beiden uns die Reichtümer aus ihrem Hort.
Weiter zum Problem des brennenden Berges…
Auf dem Weg zurück besuchen wir den Einsiedler. Er sagt uns er hat uns erwartet. Er hat die Ereignisse voraus gesehen. Er hat die Disir reiten sehen und auch er ist der Meinung das das was da auf dem Berg passiert unsere Sache ist.
Also auf geht’s .
Das Feuer ist hell aber nicht extrem heiß Mit dem Löschwagen haben wir hier keinen Erfolg.
Versuchen wir es mit Magie. Ein angriff mit Magie schwächt die Flammen. Ich bin aber zu erschöpft um für uns alle einen Durchgang durch die Flammen zu schaffen. Alver der selbst auch erschöpft ist hilft mir so gut er kann. Bevor unsere Kraft ganz aufgebraucht ist versuche ich einen Trick um die Flammenwand zu überwinden.
Auf der anderen Seite fand ich einen riesigen gleißenden Schild der in der Erde steckte. Es war Vidars Schild. Der Schild gebiert den Feuerring. Der Schild muss zurück an den Himmel. Nur wie? Alver ruft mir zu: Nur ein Opfer kann ihn bewegen! und wirft mir den Gänsefederkragen zu.
Also betete ich „Vidar bring deinen Schild zurück an den Himmel. Die Bewohner dieses Tales sind unschuldig und leiden…„
Und dann nahm ich all meine Kraft und schob den Schild gen Himmel. Der Schild zitterte und bebte und dann erhob er sich und nahm seinen Platz wieder ein. Der Feuerring erlosch und ich fand Zeit mir die Frau in der silbrigen runenübersähten Rüstung anzusehen.
Eine Berührung meiner Hand weckte die Disir auf die Vidar nieder geschmettert hat. Ihr Name ist Siv.

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