Monats-Archiv:März, 2016

Reise nach Argyra

Wir schreiben Criochdag (13.) in der 2. Trideade des Schlangenmondes. Die Kaufmannstochter Alyssa Loretta Emilia Antaro schifft sich in ihrer Heimatstadt Parduna auf der Dreimast-Karacke Estrella D’Oro ein, die mit Ziel Argyra ausläuft. Ihr Ziel ist vorerst Cuanscadan, der Hafen der Heringe, in Erainn. Dort vermutet sie den berühmten Fechtmeister Aiolos von Mylias, der in Vesternesse auf der Suche nach einem Kleinod ist. Alyssa möchte sich bei ihm in die Lehre begeben. An Bord trifft sie mit Antonio Valeroso zusammen, ihrer Jugendbekanntschaft aus einer befreundeten Kaufmannsfamilie. Der chryseische Seemann Athanasios hingegen hat als Matrose angeheuert, um sich seine Überfahrt nach Argyra zu verdienen. Dort möchte er das Erbe seines Ziehvaters Kosmas annehmen.

Nach zwei Tagen steuert die Estrella D’Oro die chryseische Felseninsel Paraos an, wo die Mannschaft verdorbene Wasservorräte ersetzen möchte. Alyssa, Antonio und Athanasios begleiten die Matrosen und sehen sich mit einem Zyklopen konfrontiert, der den Abenteurern wütend Felsbrocken hinterherschmeißt. Bei der Flucht von der Insel wird der Schiffskoch Marmolejo schwer verletzt. Nur den Abenteurern ist es zu verdanken, dass er es überhaupt zurück an Bord schafft. Der Rest der Reise verläuft ereignislos und nach weiteren zwei Tagen auf See erreicht die Estrella schließlich am Triudag (3.) in der 1. Trideade im Feenmond den Hafen von Argyra.

In Argyra soll Alyssa dem reichen Fernhändler Ephos Trychas ein Paket von ihrem Vater überbringen. In der Herberge Zum Tanzenden Faun (dessen Besitzer der ältere Bruder des Matrosen Paramonos von der Estrella ist) kehren Alyssa und Antonio ein. Während Alyssa in ihrem Zimmer das Paket genauer untersucht, erscheint die Stadtwache. Man verlangt Eintritt in die Gemächer! Alyssa wirft einen Blick in das Paket: ein abgeschlagener Kopf! Bald klopft die Wache an Alyssas Zimmertür. Doch im letzten Moment winkt ihr Antonio, der vor ihrem Fenster steht, und sie kann durch das Fenster fliehen. Gemeinsam begeben sie sich zum Anwesen des Fernhändlers und geben das Paket beim Pförtner ab. Dann machen sie noch einen Blitzbesuch im Heilerhaus, um den Schiffskoch Marmolejo zu besuchen und begeben sich bei Einbruch der Dunkelheit zu den Kais, um aus der Stadt zu verschwinden.

Währenddessen lässt sich Athanasios in der Kapitäns- und Schiffsbauergilde von Argyra das Erbe seines Pflegevaters und Lehrers Kosmas aushändigen: eine Bleiglasflasche, einen rostigen Säbel, einen Packen Liebesbriefe von mehreren Frauen rund um das Meer der Fünf Winde und schließlich ein Stück Holzplanke mit der kaum lesbaren Aufschrift „Ventura“. Er trifft im Hafen wieder auf die neugewonnenen Gefährten und sieht sich mit ihnen nach einer Schiffspassage nach Erainn um. Sie werden fündig und gehen an Bord des kleinen erainnischen Seglers „Lolair Muiran“ (Adler der See).

Ciaras und Durims Unterhaltung

Spoiler-Warnhinweis

Achtung! Hier finden sich Hinweise, die zu einem Abenteuer gehören (Der weinende Brunnen) und die sich jemand, der dieses Abenteuer als Spieler noch genießen möchte, nicht durchlesen sollte! Weiterlesen

Der Mitternachtsball und die Erlösung des Heiligen Hains

Schließlich, am Ende des Jahres, kamen die Abenteurer als Gäste zum Mitternachtsball im Magistratshaus von Slamohrad, wie alle Bürger der Stadt, die etwas auf sich hielten. Dort konnte Alyssa Maske Trifs, den geheimnisvollen Kobold, im Ballsaal stellen und er verfluchte die Abenteurer, auf dasss sie zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang gefangen waren.

Sie mussten gemeinsam viele Rätsel und Prüfungen im Spiel mit der geheimnisvollen Macht Smaskrifter bestehen, bis sie schließlich in mehreren harten Kämpfen obsiegten. Alyssa, Ciara und zwischenzeitlich auch Bjarnfinnur waren schwer verletzt und überlebten nur wie durch ein Wunder. Auch die anderen Abenteurer waren völlig erschöpft, als sie den langen Kampf um die Erlösung des Heiligen Hains und Bergs der Stadt Slamohrad endlich geschlagen hatten. Die ehemaligen Wächter des Hains und ihr König Mirdiondir dankten den Abenteurern und überließen ihnen den Schatz unter dem Berg, den die pervertierte Macht Smaskrifter all die Jahrhunderte lang gehütet hatte. Die Abenteurer traten als gemachte Leute, doch gezeichnet ans Tageslicht zurück. Sie erfuhren hier, dass sie mehr als zwei Wochen lang fort gewesen waren, obgleich es ihnen wie ein langer Tag vorgekommen war.

Wieljand vermachte Bjarnfinnur seine Werkstatt und zog fort an einen Ort, „den heutzutage nur ihr möglicherweise kennen könntet“ wie er sagte.

Von Darncaer aus in die Berge

Es war der 10. in der 2. Trideade im Schlangenmond, als die Abenteurer Darncaer den Rücken kehrten und gen Osten aufbrachen. Nach ein paar Tagen auf der Straße die nach Pernillion führen sollte, trafen sie auf zwei andere Reisende, die ebenfalls auf dem Weg nach Pernillion waren. Man entschied sich, die Nacht (die eine Neumondnacht war) an einem gemeinsamen Lagerplatz zu verbringen. Die beiden Männer hießen Long Don Silver, ein Edelmann aus dem Süden, und MacMiller, ein Händler aus Alba.

Am 1., 1. Trideade im Feenmond erreichten die Abenteurer einen Fluss, über den sie von einem wortkargen und unfreundlichen Fährmann für die horrende Summe von 1 Goldstück pro Bein oder Rad übergesetzt wurden. Am Morgen des nächsten Tages erreichten die Abenteurer dann Pernillion und wohnten am Abend einem Fest beim Fürsten der Stadt bei. Danach blieben sie einen Tag, um Besorgungen und Reisevorbereitungen zu machen, und brachen dann nach Norden auf, wo sie in einem Druidenwald Heiltränke zu erlangen hofften.

Niemand konnte es sich erklären und es gab keine Spuren, aber seit dem Morgen des Triudags war plötzlich Ciara mitsamt ihrer Fee Sinafel verschwunden. Es war am Rande des Druidenwaldes, sodass die Abenteurer deren Werk vermuteten. Es war aber ein vollkommen anderer Feind, der Ciara und ihre Fee verschleppt hatte, wie sich viel später zeigte.

Im Druidenwald irrten die Abenteurer zwei ganze Tage herum, bis sie die Bekanntschaft einer alten Kräuterfrau, die sie zu einem alten Hügelgrab schickte, das von Orcs bewohnt sein sollte. Die Abenteurer lösen am folgenden Abend die Aufgabe und die alte Frau entpuppt sich als Erscheinungsform einer Dryade, eines Baumgeistes. Die Druiden lassen sich nun ebenfalls blicken und sorgen für Heilung der Abenteurer. Sie verbrachten dann erst einmal einen Tag mit Ausruhen und Training im Schutze des Druidenwalds. Am Abend sprachen die Druiden einen Schutzzauber über sie und überreichten ihnen Geschenke, die ihnen ihre Reise erleichtern sollten.

Am Vormittag des 10. erreichten die Abenteurer wieder Pernillion. Dort bemühen sie sich sofort um eine Passage über den Darnfy und gelangten schon am Abend über den großen Fluss. Sie übernachteten in der Wirtsstube eines Fischerdorfs direkt an der Anlegestelle.

Drei Tage lang ging es durch Wiesen und Riedgrasland gen Nordosten am Darnfy entlang. Am 13. erreichen sie endlich den Waldrand. Doch schon in der zweiten Nacht ihrer Reise zwischen Waldrand und Fluss entlang wird plötzlich aus dem Hinterhalt auf sie geschossen. Der Schuss trifft Finn schwer und verwundet sein rechtes Bein, er kann nicht mehr alleine laufen. Die Abenteurer teilen sich auf: während Alyssa und Durim mit den Pferden und Maultieren und dem verletzten Finn weiter am Fluss entlang ziehen, folgen Nikolai, Bjarnfinnur, Athanasios und Letos den Spuren des nächtlichen Schützen in den Wald hinein. Gegen nachmittag kommt es zum Streit zwischen den Verfolgern: während Nikolai, unterstützt von Letos, den Spuren weiter zu folgen gedenkt, raten Bjarnfinnur und Athanasios, die Verfolgung abzubrechen und zu den anderen zurückzukehren. So geschied es, dass sich die Verfolgergruppe selbst noch einmal trennt und Bjarnfinnur und Athanasios den Weg zurück zum Fluss suchen. Nikolai und Letos gelangen an einen See, Bjarnfinnur und Athanasios an einen unüberwindlichen Fluss, dem sie nach Nordwesten folgen. Schließlich erreichen Bjarnfinnur und Athanasios am späten Abend endlich Alyssa, den Zwerg, den verletzten Finn und die Pferde.

Einen Tag später, am 3. brechen die Abenteurer um Alyssa auf und suchen eine Übergangsmöglichkeit über den Zufluss. Nikolai und Letos umwandern den See, in der Hoffnung, die verlorene Spur ihres Angreifers wiederzufinden. Am Abend klettern sie auf einen Felsen am Ufer und erblicken die wunderschöne Nymphe Alphería und lauschen ihrem bezaubernden Gesang bis ins Morgengrauen.

Während die Hauptgruppe am Abend des Catrudags (4.) den See erreicht und an seinem östlichen Zufluss ein Nachtlager aufschlägt, wollen Nikolai und Letos nach Westen reisen, um den Fluss und die Hauptgruppe wiederzufinden. Sie gelangen an einen druidischen Steinkreis mit einer Art Tor darin, von dem laut Letos eine starke arkane Energie ausgeht. Nikolai findet Spuren einer Gruppe von Menschen, die etwa nach Nordosten führen. Die beiden rasten kurz, reisen dann aber weiter Richtung Fluss. Gegen Nachmittag hört Letos einen Hilferuf, geht ihm nach und findet in einer Höhle einen gefesselten Mann namens Sasuke. Während der Rettungsaktion werden sie aber von einem drachenähnlichen Riesenungeheuer überrascht und nur Nikolai gelingt es, zu fliehen. Letos und Sasuke sitzen in der Falle.

Nach einem gefährlichen Berserker-Anfall Bjarnfinnurs, der erst Athanasios und dann Alyssa zusetzt, bevor er überwunden werden kann, glaubt Finn, Spuren von Nikolai erkannt zu haben, aber die Abenteurer entscheiden sich, ihren Weg fortzusetzen und den Spuren nicht nachzugehen. Sie durchqueren ein unheimliches Waldstück und kommen am Abend des Cuindags (5.) dem Rand des großen Gebirges Pengannion bis auf eine Tagesreise nahe.

Mithilfe eines Ablenkungsmanövers von Nikolai versuchen Sasuke und Letos die Flucht aus der Höhle. Letos]] wird von dem Ungeheuer schwer verletzt, überlebt aber wie durch ein Wunder. Nikolai gelangt in den Hauch des Ungeheuers und wird leicht verbrüht, der schon zuvor angeschlagene Sasuke hat Glück und gelangt als einziger relativ unbeschadet hinaus. Nach einer hektischen Flucht verbringen die drei die Nacht in den Tiefen des Waldes.

Es ist mittlerweile der 6. in der 2. Trideade im Feenmond: Alyssa, Durim, Finn, Bjarnfinnur und Athanasios erreichen mit Maultieren und Pferden endlich den Fuß der Berge. Sie bewegen sich auf einer uralten Zwergenstraße weiter in die Berge hinein, während Nikolai, Letos und der gerettete Sasuke ihren Spuren folgend aufholen. Am nächsten Tag erreichen die Abenteurer den Fuß der sagenhaften Zwergentreppe. Am späten Abend des Tages erreichen auch Nikolai, Letos und Sasuke das Lager. Endlich sind die Abenteurer wieder vereint und die einzelnen Erlebnisse werden ausgetauscht.

Alyssa und Nikolai erkunden einen schmalen Pfad, der in die Berge führt und eine Alternative zur steilen Treppe sein könnte. Nach einem Tag entschließen sich die beiden umzukehren. Für die Pferde, mit denen sie unterwegs waren, ist der Weg kaum gangbar. Auf dem Rückweg am darauffolgenden Naondag stürzt Bjarnfinnurs Pferd Yndefull in eine Schlucht. Alyssa und Nikolai gelangen am späten Abend wohlbehalten zurück zum Lager der Gruppe. Sie entschließen sich, den Weg über die Treppe zu wagen.

Kurz nach Sonnenaufgang des Deachdags (10.), als sich die Abenteurer gerade für den Aufstieg bereit machen, erscheint ein kurzfristiges Portal zwischen den uralten Pfeilern am Fuß der Treppe, durch das Ciara und Sinafel fallen. Sie sind sehr erschöpft und müssen sich ausruhen, weswegen die Gruppe noch einen Tag mit dem Aufstieg wartet. Bjarnfinnur nutzt die zusätzliche Zeit zur Vervollständigung seiner Kampfkünste.

Am frühen Morgen des nächsten Tages beginnen die Abenteurer dann, die alte Zwergentreppe hinaufzusteigen. Sie gelangen noch vor der Mittagsstunde an einen breiteren Treppenabsatz, der offenbar in alter Zeit als Rastplatz geschaffen wurde. Da keiner der Abenteurer bisher ermüdet war, ruhten sich alle nur eine halbe Stunde aus und stiegen dann weiter empor. Die Maultiere machten den Weg geführt von Alyssa bislang gut mit. Gut zwei Stunden nach der Mittagszeit erreichten die Abenteurer einen Bereich, auf dem zwei Riesenadler ihr Nest hatten. Sie konnten mit ein paar Armbrustbolzen unschädlich gemacht werden und zum Glück fiel bei der Aktion niemand die Treppe herunter. Etwa drei Stunden nach der Mittagszeit erreichten die Abenteurer einen zweiten Absatz, so gebaut wie der vorherige, wo sie wiederum rasteten, nun schon durchaus erschöpft, nach über sechs Stunden auf der Treppe.

Schließlich, gegen Morgen des 12. in der 2. Trideade im Feenmond haben die Abenteurer die sagenhafte Zwergentreppe, den Weg zur Zwergenstadt Dvarnaut im Pengannion-Gebirge, hinter sich gebracht und sich in ein Labyrinth von Gängen und Kavernen begeben, die immer tiefer in die Eingeweide des Gebirges führen. Dort haben sie Rätsel von Zwergen-Steingolems gelöst und sich bis zu den Toren Dvarnauts vorgekämpft, wo sie schließlich eingelassen wurden.

Lehrzeit in Darncaer

Wenig ward aufgeschrieben über diese dunklen Tage und Wochen. Die Abenteurer nutzten ihre Zeit in Darncaer, um Kontakte zu knüpfen und sich Lehrmeister für diverse Fertigkeiten zu suchen, die zu verbessern ihnen ein großes Anliegen war. Eines Nachts unterhielten sich Ciara und Durim lange über den bevorstehenden Weg und schmiedeten Pläne.

Am 1. in der 2. Trideade des Einhornmondes hatte Bjarnfinnur sein Training im Burghof der Feste Caerwyn unter der Aufsicht des Hofgardisten Traheaern ap Ffyr abgeschlossen. Alyssa hatte ihre Lehrzeit zwei Wochen später, gerade noch vor dem Liosdag im Schlangenmond beendet.

Noch während einige der Gefährten in und um Darncaer trainierten, stöberten die anderen von ihnen in der Umgebung Darncaers auf der Suche nach Zerstreuung. Auf einem solchen Ausflug in die Wälder nahe Darncaer erschlugen die Abenteurer drei Trolle und machten so in Darncaer von sich reden. Die Ungeheuer hatten als Beute die Habseligkeiten eines offenbar zaubermächtigen Reisenden und so konnten die Abenteurer diese Gegenstände behalten. Das war am 10. in der 2. Trideade im Einhornmond. Als letzter der Gruppe beendete Nikolai seine Lehrzeit am 9., 2. Trideade mitten im Schlangenmond. Nun war die Zeit reif, um wieder aufzubrechen.

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